Logo - Konfetti
Kopfbanner der Seite:Feuerwerk
Du befindest dich hier: root > Startseite > Feste feiern > Feiertage > Silvester > Feuerwerk

Feuerwerk

Feuerwerk zu Silvester

Schrecken verbreiten, Lärm schlagen und Krach machen gehört zum ältesten Brauch der Silvesternacht.

In alten Zeiten diente dieses Treiben zur Vertreibung böser Geister. Die Germanen benutzten Rasseln, Peitschen und Dreschflegel zum Lärmen. Im Mittelalter und auch noch später waren es Kirchengeläut, Pauken und Trompeten.

Das Schießen mit Böllern und Gewehren kam mit der Verbreitung des Schwarzpulvers im Zeitalter der Renaissance auf. Besonders der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. war für seine gigantischen Feuerwerksspektakel bekannt. Heute sind es nicht nur Böller, sondern auch Raketen, die mit ihrem Lärm das Jahresende anzeigen und das neue Jahr einleiten. Feuerwerkskörper und Silvesterböller dienen in unserer Zeit weniger der Vertreibung von Dämonen und bösen Mächten, sie sind wohl eher ein Ausdruck der Freude.

 

Unser Tipp: Confetti Regen zu Silvester. Mit dem spektakulären Effekt ins neue Jahr.


Feuerwerk Bestimmungen

 

Verkauft werden dürfen sogenannte zugelassene Feuerwerkskörper der Klassen I und II. Die Klassen stehen dabei für den Grad der Gefährdung. Die Klasseneinteilung erkennt man an den Aufdrucken auf den Feuerwerkskörpern z. B.

BAM - PI 0473 Klasse I - Kleinstfeuerwerk - Oder
BAM - P II 3333 Klasse II - Kleinfeuerwerk -.

Durch die von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) vergebene BAM - Nummer ist auch zu erkennen, dass es sich um einen in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen Feuerwerkskörper handelt.

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern kann in Geschäften erfolgen, die den Verkauf zuvor dem zuständigen Staatlichen Amt für Arbeitsschutz angezeigt haben.

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern der Klasse II darf nur innerhalb von Verkaufsräumen erfolgen. Der Verkauf in Passagen, auf Märkten oder aus einem Kiosk heraus ist nicht gestattet. Für Feuerwerkskörper der Klasse I gibt es diesbezüglich keine Beschränkungen.

An Personen, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, darf nur die Klasse I - Kleinstfeuerwerk - abgegeben werden (lt. Urteil des Bundesgerichtshofes, mit der Begründung, dass Kinder unter 12 Jahren die aufgedruckten Gebrauchs- und Sicherheitsanweisungen nicht lesen bzw. umsetzen können). Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, dürfen auch Feuerwerkskörper der Klasse II - Kleinfeuerwerk - erwerben. Dies gilt ebenso für Sortimente mit dem Inhalt Klassen I und II.

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern der Klasse I darf über das ganze Jahr erfolgen. Feuerwerkskörper der Klasse II dürfen nur in der Zeit vom 29. Dezember bis 31. Dezember an den Verwender verkauft werden. Ist der 28. Dezember ein Donnerstag, Freitag oder Samstag, so kann der Verkauf bereits ab dem 28. Dezember beginnen. In diesem Jahr 2002 darf ab dem 28. Dezember verkauft werden.

Feuerwerkskörper der Klasse I (Kleinstfeuerwerk) dürfen das ganze Jahr über abgerannt werden. Hier gilt, dass Feuerwerkskörper der Klasse I nur von Personen abgebrannt werden dürfen , die das 12. Lebensjahr vollendet haben. Feuerwerkskörper der Klasse II (Kleinfeuerwerk) dürfen nur in der Zeit vom 31. Dezember (Silvester) bis 1. Januar (Neujahr) von Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, abgebrannt werden. Die Klasseneinteilung erkennt man an den Aufdrucken auf den Feuerwerkskörpern.

Feuerwerkskörper der Klasse I (Kleinstfeuerwerk, ausgenommen Tischfeuerwerk) und Klasse II (Kleinfeuerwerk) dürfen unter erhöhter Vorsicht und Beachtung der Gebrauchshinweise nur im Freien abgebrannt werden.

In unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern grundsätzlich verboten.

Für das ABBRENNEN von Feuerwerkskörpern sind die örtlichen Ordnungsbehörden zuständig.

 

 

 

Beim Feuerwerk: Sicherheit zuerst!

Immer erst nachdenken, dann anzünden!


Bei aller Silvester-Euphorie:

Das Spiel mit dem Feuer birgt Gefahren, vergessen Sie das nie!


Orientieren dich beim Kauf am Zulassungszeichen auf der Verpackung. Das Zulassungszeichen besteht aus den Buchstaben "BAM", einem Zeichen für die pyrotechnische Klasse ("PI" oder "P II") sowie einer laufenden Nummer. Feuerwerkskörper der Klasse I (Kennzeichnung: PI) sind weniger gefährlich und auch für Jugendliche zulässig, die der Klasse II (Kennzeichnung P II) sind nur für Personen ab 18 geeignet. Lassen Sie die Finger von Feuerwerkskörpern ohne Zulassungszeichen! Sie könnten qualitativ miderwertig und damit gefährlicher sein. Achtung bei Produkten aus Nachbarländern wie z.B. Polen: Dort kommt jede Menge gefährliche "Ramschware" her.


Geschichte des Feuerwerk

Vor über 1000 Jahren erfanden die Chinesen das Schwarzpulver.

In der Sung-Zeit (960 bis 1279) flogen bei den Chinesen die ersten Raketen, damals noch als Feuerpfeile bekannt.
Gegen Ende des 13. Jahrhunderts brachten holländische Seefahrer das Schwarzpulver nach Europa. Zeitgleich experimentierte der englische Mönch Roger Bacon mit Stoffen, die Grundbestandteile des Schwarzpulvers enthielten. Später erlernten viele Soldaten während ihrer auf Kriegszwecke ausgerichteten Ausbildung zum Feuerwerker auch die Kunst des Freudenfeuerwerkes, das sogar Teil der Abschlussprüfung war.

1379 wurde das Schwarzpulver in Europa erstmals ohne kriegerischen Hintergrund genutzt. Anlässlich des Pfingstfestes konstruierten findige Gläubige eine funkensprühende Taube, die sich an einem Seil entlang bewegte. Im Barrock und Rokkoko entdeckte der Adel das Feuerwerk und ließ kaum eine Gelegenheit aus, die Funken fliegen zu lassen. In dieser Blütezeit schufen Künstler aufwenig gemalte Feuerwerks-Prospekte, Experten brachten Schwärmer, Raketen und Kanonenschläge in Stellung.

Das wohl größte Feuerwerk in dieser Zeit veranstaltete im Park von Versailles Ludwig XV zu Ehren seiner Schwiegertochter Marie Antoinette. Gezündet wurden insgesamt 20000 Raketen, 6000 Feuertöpfe und Vulkane sowie 80 Sonnen. Doch schon bald war die Blütezeit der verschwenderischen Feuerkunst vorbei.

Ende des 18 Jh. ging dem Adel das Geld aus und die wenigen Feuerwerke, die jetzt noch abgebrannt wurden, waren eher mickrig. 1838 gründete Georg Berckholz, der zuvor als Kanonier angestellt war, die erste Feuerwerksfabrik. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es bereits zahlreiche Feuerwerksfirmen. Die sich entwickelnde chemische Industrie brachte immer brilliantere und schönere Feuerwerkskreationen hervor. Während der Weltkriege konzentrierte sich die pyrotechnische Industrie jedoch ausschließlich auf die Produktion von Kriegsmaterial. Vor allem im Anschluss an den Zweiten Weltkrieg kamen die Feuerwerkereien in große wirtschaftliche Schwierigkeiten: Sie mussten entweder neu aufgebaut werden oder erhebliche Reparationszahlungen leisten.

Heute gibt es in Deutschland rund 40 zumeist kleinere Unternehmen, in denen Feuerwerk hergestellt wird.

 

Feuerwerk im Confetti Shop kaufen