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Konfirmation

Tipps zur Konfirmation

So planen, gestalten und erleben Sie den Konfirmationstag sinnvoll.

Bei der Gestaltung der Feier gibt es kein richtig oder falsch.

Sie sollten so feiern, wie Ihre Familie sich wohlfühlt und wie es die Konfirmandin oder der Konfirmant es haben möchte.

Location
...lieber zu Hause feiern oder im Restarant oder der Gaststätte ? Alernativ bietet sich auch das Gemeinde - oder Vereinshaus an.

Gästeliste besprechen
- Eltern und Geschwister der Konfirmanden
- Paten
- Großeltern
- Freund/in der Konfirmanden
- Geschwister der Eltern und evtl. deren Kinder
- Familienfreunde
- nach Möglichkeit auch ein getrennt lebender Elternteil
- Wegbeleiter zu denen der Jugendliche eine wichtige Beziehung hat. Besprechen Sie die Gästeliste mit den Konformanden

Einladungen
- Schriftliche Einladungen eignen sich am besten aber auch mündliche Einladungen können ausgesprochen werden.
- Ca. 8 Wochen vor dem Fest verschicken
- Der/ die KonfirmandIn könnte die Einladung selber am PC gestalten und ausdrucken.
- Die Einladung sollte ein Bezug zum Ereignis haben, wie, z.B. ein nettes Foto, Bild der Kirche, Konfirmationsspruch
- Alternativ: eine Frühlingsblume ( Tulpe ) passend zur Jahreszeit. Dieses Gestaltungselement könnte bei den Menükarten, beim Tischschmuck, bei Aktionen und bei der Danksagung wiederkehren.
- Vorgefertigte Einladungen erhalten Sie im Handel. Wichtig: Konfirmanden miteinbeziehen.

Das sollte in der Einladung stehen:
- Wer lädt ein
- Termin
- Der Ort des Festes
- Beginn des Gottesdienstes
- Treffpunkt der Familie
- Location der anschl. Feier - Herzlichkeit: " Auf Euer Kommen freut sich..." - Für die Planung: "Um Rückantwort wird gebeten ( "U.A.w.g.")

- Sie können ein aktuelles oder ein Kinderfoto auf die Tischkarte kleben - Selbstgemachter Tonvogel mit Namenszettel

- Konfirmationsspruch auf der Tischkarte

 

 

 

Eine gelungene Feier fällt nicht vom Himmel

 

Die Familienfeier kann leicht zum emotionalen Balance-Akt werden kann.

Die Konfirmanden am besten von Anfang an in alle Planungen einzubeziehen und sich viel Zeit zum Reden zu nehmen. Manche Jugendliche stehen gern im Mittelpunkt.

Aber für einige kann das Fest ein peinliches Problem sein. Bei einer gemeinsamen Vorbereitung habensie Gelegenheit, Unerwünschtes zur Sprache zu bringen, etwa wenn sie eine Beteiligung ihrer Mutter am Einsegnungsgottesdienst für «oberpeinlich» halten.

Gute Stimmung und kein Streit steht für die überwiegende Mehrheit der Konfirmanden an erster Stelle der Wünsche für eine gelungene Feier. Denn die Konfirmation ist das einzige Fest ganz speziell für einen Jugendlichen.

Deshalb empfehlen wir, intensiv nachzuhaken, wenn Jugendliche sagen: «Konfirmation ja - Fest nein!»  

Aufforderung: «Kostbares entdecken!». Das bezieht sich dann nicht nur auf den Tipp, kleine Edelsteinchen zur Gestaltung der Tischdekoration zu verwenden. «Wenn wir die Jugendlichen einbeziehen, werden wir staunen, was sie alles einbringen und was ihnen wichtig ist, um ihren Konfirmationstag zu gestalten». Es ist schon ein großer Schritt getan, wenn sich beim Fest die Jugendlichen nicht an den Spiele-PC zurückziehen und die Erwachsenen die Zeit nicht nur für Essen, Klatsch und Alkohol nutzen.

Der Einstieg zu einer gelungenen Konfirmationsfeier kann schon mit den Einladungskarten verschickt werden, indem man beispielsweise einen Apfel aus farbigem Tonkarton beilege. Hierauf schreibt dann jeder Gast einen Wunsch für den Konfirmanden.

Ein Wunschbaum mit bunten Bändern hält diese dann fest. Beliebte Motive, die von der Einladungskarte über Spiele bis zur Danksagung verwendet werden können, sind Fisch, Wasser, Brot, Weinstock, Baum, Regenbogen oder auch Worte Jesu wie «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben» (Johannes, 14,6).

Um Langeweile vorzubeugen, gibt es nicht nur den klassischen Spaziergang, sondern auch Spiele wie ein individuelles Memory oder ein Konfirmanden-Quiz. Als Geschenke seien persönlichen Dinge wie ein Erinnerungsbuch oder «Zeit-Geschenke» wie eine gemeinsame Städtereise bleibend wertvoll. «Konfirmation soll ein junges, fröhliches Fest sein». Sie ermutigt die Familien, auch mal «alte Zöpfe» bei der Gestaltung der Konfirmation abzuschneiden.

Und: Was tun, wenn eine Konfirmationsfeier nach Scheidung oder Trennung der Eltern noch komplizierter wird? 

Notfallseine getrennten Feier: «Etwa Mittagessen mit der Papa-Familie und anschließend Kaffee mit der Mama-Familie». Sie appelliert an Pfarrer, ihre Konfirmanden zu beobachten, ob eine Familie bei der Lösung solcher Konflikte Unterstützung und einen Mittler benötigt. 

Auch in schwierigen Situationen ein Fest wie die Konfirmation gebührend zu feiern und erinnert an biblische Feste wie die Feier für den verlorenen Sohn: «Die Menschen erfüllen in diesen Geschichten keine althergebrachten Tischsitten und Ordnungen, sondern sie erleben, wie das Leben sich neu zeigt».